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Die Schufa – Was wird gespeichert?


Überblick über die gespeicherten Schufadaten
Wer einen Kredit beantragen möchte, wird erst einmal über eine Schufa-Auskunft genauestens auf seine Kreditwürdigkeit hin überprüft. Doch was steht in der Schufa überhaupt gespeichert:
• Kontaktdaten, das sind alle Angaben zur Person des Antragstellers wie Name, Geburtsdatum, Geburtstort und Geschlecht, sowie Anschrift, Wohnort und die Voradresse bei Wohnsitzwechsel
• Geschäftsbeziehungen zu Kreditinstituten, Versandhandel und Telekommunikationsgesellschaften, hierin werden Verträge gespeichert, also dass eine Geschäftsbeziehung besteht und Anfragen anderer Unternehmen
• Negatives Verhalten, die sogenannte „Negativ-Auskunft“: Hier werden alle Unregelmäßigkeiten im Zahlungsverkehr, z.B. nicht pünktlich und gemahnte Zahlungen, Inkassoangelegenheiten, etc. eingetragen, Voraussetzung: Das Unternehmen hat mehrfach gemahnt und dennoch blieb die Zahlung offen; und es werden hierunter alle gerichtlichen Angelegenheiten, z.B. Zwangsvollstreckung, eidesstattliche Erklärungen, Privatinsolvenzen usw. eingetragen

Der Schufa-Score
Furore macht immer wieder der Schufa-Score. Er ist ein neueres, zusätzlich eingeführtes Instrumentarium, um die Kreditwürdigkeit zu überprüfen. Mathematiker haben ein Verfahren entwickelt, anhand dessen man die die Wahrscheinlichkeit errechnen kann, dass ein Kredit termingerecht zurückgezahlt wird. Das Ergebnis wird auf einer prozentualen Skala von 0% bis 100% eingetragen. Je niedriger man dort eingestuft wird, desto unwahrscheinlicher wird es, dass eine Bank eine Geschäftsbeziehung mit demjenigen aufnimmt.