

Banken
Banken als (Geschäfts-)Partner

Der Privatkunde als Sparer
Früher hatten Privatkunden ihr Sparbuch bei einer Bank und vielleicht auch ab den frühen Siebzigern ein Konto, was bis dato nicht üblich war, als es den Lohn noch wöchentlich in Lohntüten gab. Für ein paar Zinsen legte man Geld beiseite, um sich zu einem späteren Zeitpunkt etwas leisten zu können, zum Beispiel einen Urlaub oder einen Fernseher. Um als gleichberechtigter Kunde angesehen zu werden, war man als Privatkunde viel zu klein und unbedeutend. Geschäfte machte die Bank mit Unternehmen. Der Privatkunde war Sparer, mehr nicht.
Der Privatkunde als Geschäftspartner
Mit dem modernen Wertewandel und mit der Öffnung aller Finanzmärkte für Kleinanleger hat der Privatkunde an Bedeutung für die Bank gewonnen. Nicht der einzelne Kunde, aber die Masse macht den Einfluss aus. Banken sind keine herablassenden Gönner mehr, wenn sie einen Kredit gewähren, sondern Anbieter ihrer Produkte, die sie verkaufen wollen. Der Privatkunde ist zu einem Geschäftspartner geworden.
