Banken

Banken und Kredite


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Kredite sind notwendig für den Wirtschaftskreislauf
Würde jeder Privatkonsument und jedes Unternehmen erst dann konsumieren bzw. investieren, wenn das Geld hierfür zuerst zusammengespart wurde, würde die Wirtschaft vollkommen zusammenbrechen. Aus diesem Grunde gibt es die Institution der Kredite, die die Wirtschaft flüssig und damit am Laufen hält. Das Konzept hierbei ist sehr einfach: Jemand benötigt Geld, um es weiter zu verwenden, geht mit seinem Anliegen zur Bank, und diese leiht es ihm. Er verpflichtet sich im Gegenzug, das Geld in monatlichen Raten zurückzuzahlen. Die Bank wird für ihr Vertrauen Geld zu verleihen durch Zahlung von Zinsen entlohnt.

Deutsche Banken operieren global
Das Kreditwesen ist bei weitem nicht das einzige Finanzgeschäft von Banken, aber mit das wichtigste. Das deutsche Bankenwesen gehört zu den größten Bankensystemen weltweit. Deutsche Banken sind Global Player und weltweit in den Finanzmärkten involviert. Das macht sich positiv wie auch negativ bemerkbar. So kam es vor kurzem dazu, dass mit dem Zusammenbruch des amerikanischen Immobilienkreditmarktes eine weltweite Banken- und Wirtschaftskrise ausgelöst wurde, die auch Deutschland schwer getroffen hatte.

Vom Tauschgeschäft zum globalen Investmentbanking
Aus dem ursprünglichen direkten Tauschhandel von Waren und Gütern entwickelte sich im Laufe der Zeit ein ausgeklügeltes Geld- und Bankensystem mit einem fest etablierten, nicht mehr wegzudenkenden Kreditwesen. Wer sich heute Geld leiht, weiß meistens nicht mehr, dass früher zu Urzeiten direkte Tauschgeschäfte vorgenommen wurden und dass das moderne Giralsystem ebenfalls auf einem fiktiven Tausch beruht. Die nachfolgenden Seiten sollen ein paar Einblicke in die Hintergründe und in die heutige Bankenpraxis und das Kreditwesen geben.